APEE

Zuschuss im Anreizprogramm Energieeffizienz – APEE.

!cid_AKTUELL_0709_energie_klein_jpg_47110896@file_pinutsDas Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt als Zusatz zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (Marktanreizprogramm) den Heizungsaustausch mit gleichzeitiger Verbesserung der Energieeffizienz.

Gefördert wird der Austausch ineffizienter Altanlagen durch moderne Heizungen bei Nutzung erneuerbarer Energien in Kombination mit einer Optimierung des gesamten Heizungssystems.

Es bestehen zwei alternative Förderverfahren: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergibt Investitionszuschüsse, die KfW Bankengruppe gewährt im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien – Premium Zinsverbilligte Darlehen und Tilgungszuschüsse.

Durch zusätzliche Investitionszuschüsse des BAFA werden aufbauend auf dem Marktanreizprogramm gefördert:

  • Solarkollektoranlagen,
  • kleine Biomasse-Anlagen,
  • effiziente Wärmepumpen sowie
  • Optimierung der gesamten Heizungsanlage.

Durch zusätzliche Tilgungszuschüsse der KfW werden im Rahmen des KfW-Programms Erneuerbare Energien – Premium gefördert:

  • große Solarkollektoranlagen,
  • große Biomasseanlagen,
  • Nahwärmenetze sowie
  • große effiziente Wärmepumpen.

Ziel ist es, neue Innovations- und Investitionsimpulse für die Wärmewende im Heizungskeller zu setzen.

Antragsberechtigt sind:
  • Privatpersonen,
  • Angehörige der freien Berufe,
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände,
  • Unternehmen,
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, insbesondere gemeinützige Organisationen oder Genossenschaften,
  • Energiedienstleistungsunternehmen (als Contractoren),

die im Rahmen des Marktanreizprogramms über eine Antragsberechtigung verfügen und einen Förderantrag nach den Richtlinien des Martanreizprogramms stellen.

Voraussetzungen

Es muss sich um den Austausch einer oder mehrerer besonders ineffizienter Altanlagen handeln, die durch moderne Biomasseanlagen oder Wärmepumpen ausgetauscht bzw. durch die Intergration heizungsuntersützender Solarthermieanlagen modernisiert werden.

Es muss eine Förderung nach dem Marktanreizprogramm gewährt werden. Nicht gefördert werden Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne des EU-Beihilferechts sowie Unternehmen, die einer Beihilfe-Rückforderung der EU nicht nachgekommen sind.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses.

  • zusätzliche Investitionszuschüsse des BAFA: Für den Ersatz bzw. die solarthermische Modernisierung werden 20 % des im Rahmen der Markanreizprogramms bewilligten Zuschuss (ohne Optimierungsbonus) sowie ein einmaliger Investitionszuschuss von 600 EUR für die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am Heizungssystem gewährt.
  • Zusatzbonus zu Tilgunszuschüssen im KfW-Programm Erneuerbare Energien – Premium: Für die Errichtung eines neuen Wärmeerzeugers oder den Einbau einer Hausübergabestation 20 % der im Rahmen des Marktanreizprogramms gewährten Förderung.
Antragsverfahren

Anträge sind im Rahmen des Antragsverfahrens auf Gewährung einer Förderung des Markanreizprogramms zu stellen. (Quelle: Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom 16. Dezember 2015, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30. Dezember 2015).

Die Richtlinie ist am 1. Januar 2016 in Kraft getreten und gilt bis zum 31. Dezember 2018.

 

 

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