03 Jan

Energieeffiziente Produktionsprozesse

Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert Unternehmensinvestitionen in energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse mit einem Zuschuss. Gemäß der Förderrichtlinie (PDF: 395 KB) können Unternehmen einen Zuschuss für investive Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen erhalten. Diese umfassen insbesondere Produktionsprozess- oder Produktionsverfahrensumstellungen auf energieeffiziente Technologien. Der Zuschuss beträgt 20 Prozent der unmittelbar auf den Umweltschutz bezogenen Investitionsmehrkosten.

Damit schafft das BMWi Anreize bei Unternehmen sich bei Investitionen für eine möglichst energieeffiziente und damit umweltverträgliche Lösungen zu entscheiden.

Antragsberechtigt sind Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland (Ausgenommen sind Unternehmen der Energieversorgung). Auch Contractoren, die eine förderfähige Maßnahme im Rahmen eines Contracting – Vertrages bei einem antragsberechtigten Unternehmen durchführen können den Zuschuss beantragen.

Gefördert werden investive Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen, insbesondere:

  • Produktionsprozess- und Produktionsverfahrensumstellung auf energieeffiziente Technologien,
  • Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie aus Produktionsprozessen oder Anlagen im Unternehmen und
  • sonstige energetische Optimierung von Produktionsprozessen.

Ziel ist es, den Energieverbrauch und damit die Energiekosten zu senken. Mit der Förderung soll die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und die Verbreitung von Effizienztechnologien unterstützt werden. Wichtig dabei ist auch die Senkung von Treibhausgasen.

Höhe und Voraussetzung für eine Förderung

Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 20 % der unmittelbar auf den Umweltschutz bezogenen Investitionskosten. diese werden als Differenz ermittelt zu den Kosten einer Investition, die technisch vergleichbar ist, aber ein geringeres Maß an Umweltschutz bietet (Investitionsmehrkosten).

Die maximale Zuwendung ist je Vorhaben auf einen Betrag von 1.500.000 Euro begrenzt.

Für die Zulassung müssen folgende Voraussetzungen kumulaiv erfüllt sein und nachgewiesen werden:

  • Investitionskosten von mindestens 50.000 Euro
  • Eine spezifische Endenergieeinsparung bei gleichem Produktionsouput gemessen am Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre der betrachteten Anlage / des Prozesses von mindestens 5 %.
  • Mindestens 100 kg CO2 – Einsparung pro Jahr im Verhältnis zu 100 Euro Investitionsmehrkosten.

Mehr Infomationen finden Sie im Flyer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie:

 

 

 

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