22 Nov

Hybride Materialien

Zuschuss zur Forschung – Hybride Materialien

im Rahmen des Förderprogramms „Vom Material zur Innovation“

Innovationen aus der Materialforschung sind ein Schlüssel der Lösung von Zukunftsaufgaben. Neue Werkstoffe wie Hybride Materialien helfen, die Material- und Energieeffizienz  zu steigern. Das Förderprogramm vom Material zur Innovation verfolgt mit seiner langfristig angelegten Förderstrategie die Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit. Moderne Anwendungen wie im Maschinen- und Anlagenbau, in der Medizintechnik oder auch in der Energiespeicherung erfordern völlig neue Materialeigenschaften. Die Förderung zur Erforschung Hybrider Materialien hat zum Ziel, den technologischen Reifegrad der Werkstoffe zu steigern und damit eine Marktfähigkeit zu erhöhen.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die als Themenfeld Hybride Materialien – Neue Möglichkeiten – Neue Marktpotenziale (HyMat) erkunden.

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Die Beteiligung von KMU wird ausdrücklich erwünscht. Förderfähig sind Verbundvorhaben, die ausgehend von der Marktfähigkeit von Hybriden Materialien Werkstoffbasierte Fragestellungen beinhalten.

Die Zuwendungen könne im Wege der Projektförderung als nicht zurückzahlbare Zuschüsse gewährt werden. Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen oder an die gewerbliche Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die je nach Anwendungsnähe des Vorhabens mit bis zu 50 % anteilsfinanziert werden können.

Eine angemessene Eigenbeteiligung  von mind. 50 % der entstehenden Kosten werden vorausgesetzt. Eine Förderung von Verbundprojekten mit einem Start up ist möglich und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung besonders begrüßt. Als Start up im Sinne der Förderrichlinie gilt ein Unternehmen, dessen Gründung nicht länger als drei Jahre zurück liegt.

Aufrufe zur Einreichung von Projektskizzen erfolgen über Änderungsbekanntmachungen im Bundesanzeiger. Informationen über bevorstehende Aufrufe, Fristen, und Themen sind auch direkt auf der Internetseite des BMF https://www.bmbf.de/foerderungen/ erhältlich.

Die Förderrichtlinie ist bis zum Ablauf des 15. Dezember 2027 gültig.

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