Investitionszuschuss für Abwärmenutzung

Ab 1. September – Investitionszuschuss für Maßnahmen zur Abwährmenutzung bzw. der Abwärmevermeidung in Unternehmen.

Das Förderangebot für Vorhaben zur Abwärmenutzung bzw. -vermeidung wird zum 1. September 2017 um einen Investitionszuschuss für Abwärmenutzung bzw. -vermeidung  erweitert. Ziel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist es, so weitere Beiträge zur Reduzierung von CO2 Emmissionen bis zum Jahr 2020 zu erreichen.

Alternativ zum Kredit aus dem KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme kann nun ab 1. September 2017 der Investitionszuschuss aus dem KfW -Energieeffizienzprogramm beantragt werden.

Gefördert werden Investitionen in die Modernisierung, die Erweiterung oder den Neubau von Anlagen oder von Verbindungsleitungen zur Vermeidung oder Nutzung von Abwärme.

Um in den Genuss des Ivestitionszuschuss für Abwärmenutzung zu kommen, ist die Vorlage eines Abwärmekonzepts erforderlich. Die qualitativen Mindestanforderungen an das Konzept liefert die KfW im Merkblatt (Technische Mindestanforderungen) mit.

Antragsberechtigt sind Unternehmen – unabhängig von ihrer Umsatzgröße, sowie Unternehmen, die Contractingdienstleistungen gemäß DIN 8930-5 anbieten.

Die Mittel für den Investitionszuschuss werden vom BMWi zur Verfügung gestellt und betragen bis zu 30 % für Maßnahmen zur innerbetrieblichen Vermeidung und Nutzung von Abwärme oder bis zu 40 % für Maßnahmen zur außerbertrieblichen Nutzung von Abwärme. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten zusätzlich einen Bonus in Höhe von 10 %. Die genaue Höhe des Investitionszuschusses für Abwärmenutzung ist abhängig von der beihilferechtlichen Regelung (De-minimis, AGVO).

Eine Kombination des Investitionszuschusses für Abwärmenutzung mit einem Kredit ist nicht möglich. Der Investitionszuschuss muss vor Beginn des Vorhabens direkt bei der KfW beantragt werden. Als Beginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- und Leistungsvertrags. Planung- und Beratungsleistungen einschließlich der Beauftragung eines Energieeffizienzexperten gelten nicht als Vorhabensbeginn. Die Förderung ist bis zum 31.12.2018 befristet. (Quelle: KfW- Bank aus Verantwortung).

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