IT-Sicherheit für KMU

Förderungung von Projekten im Rahmen der Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ besonders für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert Projekte, die dazu beitragen, das IT-Sicherheitsniveau in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nachhaltig zu verbessern.

Gefördert werden zielgruppengerechte Aufklärungskampagnen bzw. Modellvorhaben, die der Verbesserung von Cyber-Sicherheit in KMU dienen:

  • innovative Formen der Wissensdiffusion und des Wissensaustausches zur konkreten Verstärkung der Zusammenarbeit in Netzwerken,
  • Transfermaßnahmen zur Verbreitung zielgruppengerechter Verfahren und Handlungsanleitungen sowie die
  • Erstellung und Fundierung konkreter Umsetzungskonzepte und Aufbau eines geeigneten Transferverbundes.

Ziel ist es, die IT-sicherheit von Unternehmen zu verbessern und die Sicherheit für die sich weltweit immer stärker vernetzenden Wertschöpfungsketten zu erhöhen.

Antragsberechtigt sind in der Regel Verbünde aus Kompetenz-, Anwendungs- und Transferpartner. Vorbereitende, konkret begründete Maßnahmen zur aktuellen Bedarfsüberprüfung und ggf. modellhaften Erprobung können als Einzelvorhaben beantragt werden. Förderfähig sind:

  • als Transferpartner: Multiplikatoren für KMU, d.h. Interessenvertretungen, Cluster, Verbände sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts (Kammern),
  • als Anwendungspartner: Unternehmen aus der IT-Sicherheitsbranche, aus Fachverbänden, geeignete Hersteller, Systemhäuser sowie Beratungseinrichtungen,
  • als Kompetenzpartner: öffentliche und nicht gewinnorientiert arbeitende Hochschulen, außeruniversitäre Institutionen.
Voraussetzungen

Das Vorhaben muss der Themen- und Aufgabenstellung der Förderabsicht gerecht werden und mit einem technischen und/oder wirtschaftlichen Risiko verbunden sein, so dass ohne Förderung eine Umsetzung nicht realistisch erscheint.

Die Antragsteller müssen über die notwendige Fachkenntnisse verfügen und ausreichende Personalkapazitäten zur Durchführung des Projektes vorsehen.

Für das Vorhaben müssen bereits geleistete wichtige Vorhaben nachgewiesen werden. Projekte , die bereits ganz oder teilweise von anderen öffentlichen Stellen des Bundes, der Länder oder der Europäischen Union gefördert werden, sind von der Förderung ausgeschlossen. Das Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein.

Die Partner eines Verbundprojektes müssen ihre Zusammenarbeit in einer formlosen Absichtserklärung dokumentieren.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren.

Die Höhe der Förderung beträgt

  • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten,
  • für Verbände und KMU-Multiplikatoren bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben und
  • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Kleine und mittlere Unternehmen nach KMU-Defininition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.

Die Gesamtkosten von Verbundvorhaben sollen 1,5 Mio. nicht übersteigen. Für Maßnahmen zur aktuellen Bedarfsüberprüfung und ggf. modellhaften Erprobung besteht eine Obergrenze von 300.000 EUR. Das Förderverfahren ist zweistufig. Weitere Informationen gibt es auch im Internet: http://www.it-sicherheit-in-der-wirtschaft.de

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