Klimaneutraler Gebäudebestand 2050

Zuschuss für Innovative Vorhaben für den klimaneutralen Gebäudebestand 2050

EnEff. Gebäude 2050

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert Entwicklungsvorhaben für einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand 2050.

Für den klimaneutralen Gebäudebestand 2050 werden Einzel- und Verbundvorhaben als Innovationsprojekte in Form von Demonstrationsmaßnahmen zur Effizienzsteigerung und Integrationsmaßnahmen von erneuerbaren Energien im Gebäudebereich sowie Tranferprojekte in Form von konzeptionellen Arbeiten in den Bereichen Neubau und Sanierung gefördert. Die Projekte sollen investive Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäuderbereich mit besonderem Modellcharakter vorbereiten.

Zusätzlich werden jährliche Ideenwettbewerbe ausgelobt, die neue Ideen für energetisch zukunftsweisende Neubau- und Sanierungsobjekte im Gebäudebereich aufzeigen. Ziel ist es, den nicht-erneuerbaren Primärenergiebedarf im Gebäudebereich zu reduzieren.

Antragsberechtigt für die  Innovationsprojekte sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Für den Zuschuss derTransformationsprojekte können sich juristische Personen , Bau- und/oder Liegenschaftsbetriebe der Bundesländer, Wohnungseigentümergemeinschaften, Standortgemeinschaften sowie Personengesellschaften bewerben.

Die Antragsberechtigung für die Ideenwettbewerbe werden jeweils im Rahmen der jährlichen Ausschreibungen festgelegt. Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder von Ländern Grundfinanziert werden, können nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für zusätzlichen Aufwand bewilligt bekommen.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Antragsteller für die Innovationsprojekte personell und materiel in der Lage sind, die entsprechenden Forschungsaufgaben durchzuführen. So ist auch eine ausreichende Qualifikation erforderlich. Partner eines Verbundprojekts müssen ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung regeln.

Die Innovationsprojekte müssen sich durch die Übertragbarkeit (Breitenwirkung) auf andere Gebäude auszeichnen.

Die Höhe der Föderung beträgt bei Innovationsprojekten für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten. Für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben. Bei Tranformationsprojekten werden bis zu 30 % der zuwendungsfähigen Ausgaben bezuschusst.

Unter bestimmten Voraussetzungen können kleine und mittlere Unternehmen gemäß der KMU-Definition der EU einen Bonus erhalten. (Quelle: Bekanntmachung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 20. Oktober, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30. Oktober 2017, B1.).

Wichtig: Themen die im Zusammenhang mit dieser Förderrichtlinie gefördert werden können, sind in der Energieeffizienzstrategie Gebäude (ESG) beschrieben.

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