05 Apr

KMU-innovativ: Elektroniksysteme

KMU-innovativ: Elektroniksysteme – Elektromobilität.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt mit dem Fachprogramm IKT 2020 – Forschung für Innovationen risikoreiche, technologieübergreifende und anwendungsbezogene industriegeführte Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in den Themenfeldern Elektroniksysteme und/ oder Elektromobilität.

Gefördert werden

  • Einzelvorhaben von KMU sowie
  • Verbundvorhaben zwischen einem oder mehreren KMU, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen.

Ziel ist es, die Position von KMU in Deutschland in der Schlüsseltechnologie Mikroelektronik zu stärken und über KMU getriebene Innovationen die Rolle Deutschlands als Leitanbieter in der Elektromobilität auszubauen.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft gemäß KMU Definition der EU sowie mittelständische Unternehmen bis zu einer Größe von 1.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von bis zu 100 Mio. Euro sowie im Rahmen von Projekten der Verbundforschung auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen.

Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern finanziert werden, kann nur unterbestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Voraussetzungen

Die Ergebnisse des Vorhabens müssen für die Dauer der Aktualität in der Bundesrepublik Deutschland verwertet werden und so den Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Wirtschaftsstandort Deutschland stärken und weiter ausbauen.

Einzel oder Verbundvorhaben ohne Beteiligung von KMU sind von der Förderung ausgeschlossen.

Antragsteller sollten sich im Umfeld des national beabsichtigten Projektes mit dem EU-Forschungsprogramm vertraut machen und prüfen, ob das beabsichtigte Projekt spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche oder ergänzende EU-Förderung möglich ist.

Die Partner eines Verbundprojektes haben einen Verbundkoordinator zu benennen und ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren.

Die Höhe der Förderung beträgt

  • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Kosten,
  • für Hochschulen und außeruniversitäe Forschungseinrichtungen bis zu 100 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.

Kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definiton der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten.

Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich in den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen bis jeweils 15. April oder 15. Oktober bei dem vom BMF beauftragten Projektträger einzureichen. (Quelle: Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 9. März 2016, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 17. März 2016, B2).

 

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