KMU-Seminar Innovationsprojekte in Horizon 2020

KMU-Seminar: Innovationsprojekte in Gesundheitswirtschaft und Bioökonomie fördern

In einer Veranstaltung am 9. Juni in Stuttgart werden Förderinstrumente von Horizon 2020, des Landes Baden-Württemberg und KIC InnoEnergy vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmer aus Kleinen und mittleren Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft und der Bioökonomie.

Für die Förderung von Innovationsprojekten in KMU gibt es viele Möglichkeiten auf mehreren Ebenen.

Dieses Seminar zeigt welche Förderinstrumente es für KMU im EU-Programm „Horizin 2020“ gibt. Es wird auch vorgestellt, wie KMU die Innovationsgutscheine des Landes Baden-Württemberg nutzen können. Die Initiative KIC InnoEnergy zeigt wie sie Innovationsvorhaben unterstützen kann und welche Rolle das Biobased Industies Consortium (BIC) spielt. Angesprochen werden die Brachen der Gesundheitswirtschaft und der Bioökonomie. Die Veranstaltung ist kostenlos und die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr, das Ende ist für 17.30 Uhr vorgesehen.

Das Seminar wird gemeinsam von der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften, vom KIC InnoEnergy und von der BIOPRO Baden-Württemberg angeboten und durchgeführt.

>> Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier (www).

Über Horizon 2020:

Horizon 2020 stellt das weltweit finanzstärkste Förderprogramm für Forschung und Innovation dar. Über die Laufzeit von sieben Jahren (2014 – 2020) stehen rund 77 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Ziele von Horizont 2020 sind, nachhaltiges Wachstum und zukunftsfähige Arbeitsplätze in Europa zu schaffen.

Horizont 2020 gliedert sich inhaltlich in drei Säulen, die gleichzeitig die Schwerpunkte des Programms widerspiegeln.

Die erste Säule fördert die exzellente Wissenschaft in Europa und unterstützt unter anderem die besten Köpfe in Europa in allen Phasen ihrer wissenschaftlichen Karriere. Ziele dieses Schwerpunktes sind beispielsweise die bessere Vernetzung von Forschenden sowie die Ermöglichung von Forschungsaufenthalten in anderen Staaten.

Der zweite inhaltliche Schwerpunkt richtet sich gezielt an die industrielle Forschung. Die Industrie und speziell die Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) sind bedeutende Treiber für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Sie werden hier unterstützt und vernetzt. Ziel dieses Schwerpunktes ist es, die führende Rolle der europäischen Industrien auszubauen.

Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen, wie zum Beispiel demografischer Wandel oder eine saubere, bezahlbare Energieversorgung, stellen den dritten Schwerpunkt dar. Forschende in der EU und der Welt arbeiten durch Horizont 2020 enger zusammen an Lösungsansätzen für sieben thematisch festgelegte Herausforderungen.

Beteiligen an Horizont 2020 können sich sowohl mehrere Einrichtungen, die sich zu einem Konsortium zusammengeschlossen haben (Verbundprojekte), als auch einzelne Forschende. In der Regel muss die Forschung länderübergreifend in Europa durchgeführt werden. Das heißt zum Beispiel, dass die Einrichtungen in verschiedenen europäischen Ländern liegen oder dass sich Forschende zwischen verschiedenen europäischen Ländern bewegen. So soll ein „europäischer Mehrwert“ entstehen – die Forschung profiziert davon, dass sie nicht auf ein Land konzentriert, sondern europaweit vernetzt ist.

Ein Netzwerk von Nationalen Kontaktstellen (NKS) der Bundesregierung für Horizon 2020 steht allen Interessierten mit Informationen und intesiver Beratung zur Verfügung.

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