Mehr Frauen gründen Unternehmen

Fokus Volkswirtschaft der KfW – Das Gründergeschehen wird weiblicher
Die aktuelle Ausgabe von Fokus Volkswirtschaft der KfW zeigt: Der Anteil von Frauen an allen Existenzgründungen erreichte 2013 einen Rekordwert.

Noch nie sei der Anteil von Frauen am Gründungsgeschehen in Deutschland höher als im Jahr 2013 gewesen: 43 % aller Gründungen (also rd. 376.000 von rd. 868.000 Gründungen) seien durch Frauenhand vollzogen worden. Bei den Vollerwerbsgründungen habe der Anteil dabei bei mit 33 % niedriger als bei den Nebenerwerbsgründungen gelegen, wo er bei kanpp 50 % lag. „Nur ein Drittel der männlichen Starter hat mindestens ein Kind, bei den Gründerinnen ist es fast die Hälfte. Häufiger als andere waren sie vor Beginn ihres Projektes nicht erwerbstätig. Die Selbständigkeit, gerade im Nebenerwerb, bietet für viele Frauen offenbar eine Möglichkeit, Familie und Beruf zu vereinbaren“, sagte Dr. Jörg Zeuner Chefvolkswirt der KfW über die Ergenisse einer Sonderanalyse des KfW-Gründungsmonitors 2014 zum Gründergeschehen von Frauen.

Die Motivation zur Selbständigkeit sei bei Frauen allerdings häufiger als bei Männern aus der Not geboren: Der Wunsch nach Umsetzung einer innovativen Geschäftsidee treibe 58 % der Gründer an, aber nur 46 % der Gründerinnen. Dagegen hätten 35 % aller Frauen angegeben, sich aufgrund fehlender alternativer Beschäftigungsmöglichkeiten für die Selbständigkeit entschieden zu haben, bei den Männern waren es nur 26 %. (Quelle KfW Bankengruppe)

Die vollständige Ausgabe von Fokus Volkswirtschaft finden Sie [hier].

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