26 Mai

Spitze auf dem Land

„Spitze auf dem Land! Technologieführer in Baden-Württemberg“
2.7 Millionen Euro für innovative Unternehmen im Ländlichen Raum von Baden-Württemberg

0061588dde16dfd7b26b23f7673572bf.wix_mp_srz_p_300_188_75_22_0.50_1.20_0.00_wix_mp_srzIn der aktuellen Auswahlrunde der vom Land Baden-Württemberg aufgelegten Förderlinie Spitze auf dem Land haben sieben Unternehmen den Zuschlag für 2,7 Millionen Euro Fördermittel erhalten.

Der Schlüssel für die wirtschaftliche Stärke Baden-Württembergs liegt in der Technologieführerschaft. Im ganzen Land finden sich innovative Unternehmen, die atttraktive Arbeitlsplätze schaffen – nirgends sind die Lebensverhälnisse so gut wie im Ländlichen Raum Baden-Württembergs. Um die technologische Spitzenposition in Europa zu erhalten und weiter auszubauen , hat das Land die technologieorientierte Förderlinie Spitze auf dem Land bis 2020 angelegt. Damit spricht die Grün-Rote Landesregierung gezielt kleine und mittlere Unternehmen im Ländlichen Raum an. In der aktuellen Auswahlrunde haben sieben Unternehmen die das Potential zur Technologieführerschaft haben den Zuschlag für insgesamt 2,7 Millionen Euro erhalten.

Die Fördermittel stammen aus dem landeseigenen Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

Die in der vierten Runde ausgewählten Unternehmen erhalten mit der Förderung einen wichtigen Schub für ihre zukünftige Entwicklung. Sie können nun ihre konkreten Förderanträge bei der L-Bank einreichen. Die L-Bank nimmt dann eine abschließende Prüfung vor und bewilligt die Zuschüsse.

Mit dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) 2014-2020 richten die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg den Fokus auf die Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation sowie die Förderung von Bestrebungen zur Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen mit dem Programm „Innovationen und Energiewende“.

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen im ländlichen Raum mit weniges als 100 Beschäftigten. Die Unternehmen müssen hoch innovativ und technologieorientiert sein und das Potential zur Technologieführerschaft erkennen lassen. Diese Unternehmen sind von besonderer Bedeutung für den ländlichen Raum, da sie die ausgeglichene Struktur Baden-Württembergs prägen und Beispiele für Innovation und Zukunftsfähigkeit sind.

Der Fördersatz beträgt bis zu 20 Prozent der Investitionssumme, maximal 400.000 Euro. Bezuschusst werden große umfassende Unternehmensinvestitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen zur Entwicklung sowie wirtschaftlichen Nutzung neuer oder verbesserter Produktionsverfahren, Prozesse, Dienstleistungen und Produkte.

Die Antragstellung auf Aufnahme in die Förderlinie muss schriftliche durch die Gemeinden in Zusammenarbeit mit den Unternehmen erfolgen. Die Anträge sind beim jeweiligen Regierungspräsidium einzureichen. Jährlich finden im April und im Oktober die Auswahlrunden statt.

Im Bewertungsausschuss vertreten sind der Gemeindetag von Baden-Württemberg, die Steinbeis-Stiftung für Wirtschaftsförderung, das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH, Baden-Württemberg Connected e.V., die Landeskreditbank Baden-Württemberg – Förderbank, die Regierungpräsidien Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen sowie das MLR: Die abschließende Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung erfolgt durch das Ministerium für den Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

>> Ausschreibung Spitze auf dem Land pdf

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