04 Sep

STEP-up! – Förderrichtlinie

Neue Ausschreibungsrunde vom 1. Sep. – 30. Nov. 2017 STEP-up! startet mit einer neuen Förderrichtline.

Die vierte Ausschreibungsrunde des Förderwettbewerbs „STEP up! – (STromEffizienzPotentiale nutzen!“ startet des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit einer neuen Förderrichtlinie.

Vom 1. September bis zum 30. November können Unternehmen aller Branchen bei STEPup! ihre Projektanträge zur Durchführung von Stromeffizienzmaßnahmen einreichen und bis zu 30 % Förderung erhalten. Neben der technologie und sektoroffenen Ausschreibung nimmt die geschlossene Ausschreibung die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen in Trocknungs- und Reinigungsprozessen in den Fokus. Erstmals werden neben den reinen Stromeffizienzprojekten auch Projekte gefördert, bei denen zusätzlich wärmeseitig Effizienzverbesserungen bei anderen Energieträgern erzielt werden können (Strom-Wärme, Kombinationsprojekte).

STEPup! ist ein lernendes Programm. In der Pilotphase bis Ende 2018 werden die Förderbedingungen kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt. Dabei fließt das Feedback aus der Antragstellerberatung und dem Dialog mit relevanten Stakeholdern in die Überarbeitung mit ein.

Ziel des Programms ist die Umsetzung von Strommeffizienzprojekten zu fördern. Zentrales Kriterium für eine Förderzusage sind dabei: mit den geringsten Fördermittel im Verhältnis die größte Stromeinsparung zu erreichen (€/kwh). Durch die wettbewerblichen Ausschreibungen sollen der Stromvebrauch und die resultierenden Stromkosten gesenkt und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gesteigert werden.

Antragberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie kommunale Unternehmen mit Betriebsstätte in der Bundesrepublick Deutschland. Contractoren, die ihre Betriebsstätte in Deutschland haben können auch am Wettbewerb teilnehmen. Für die Zulassung zum Wettbewerb müssen folgende Voraussetzungen kumulativ erfüllt sein:

  • Mit dem Effizienzprojekt wurde noch nicht begonnen
  • Die Laufzeit des Effizienzprojekts darf einschließlich der Nachweisperiode maximal drei Jahre betragen.
  • Mit der im Wettbewerb beantragten Fördersumme wird die Förderquote von max. 30 % der beihilferechtlichen Kosten nicht überschritten; diese gilt neben Investitionsbeihilfen für Unternehmen auch analog bei Effizienzprojekten von kommunalen Unternehmen sowie für private Haushalte (Sammelprojekte).
  • Die beantragte Fördersumme je Effizienzprojekt liegt im Rahmen der in der aktuellen Föderbekannmachung festgelegten Grenzwerten.
  • Bei der Umsetzung mehrerer Effizienzmaßnahmen im Rahmen eines Effizienzprojekts muss jeder dieser Maßnahmen  die Zulassungsbedingungen zum Wettbewerb erfüllen. Lediglich die Gesamtförderung wird rein kumulativ gewertet.
  • Der Kosten-Nutzen (in €/kWh) aller Effizienzmaßnahmen sowie des entsprechenden wettbewerbsrelevanten Mittelwerts liegt nicht über dem in der jeweils aktuellen Förderbekannmachung festgelegten Grenzwert.
  • Das Effizienzprojekt wäre ohne die Förderung nicht oder nicht in demselben Umfang realisiert worden.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss in Form einer Anteilsfinanzierung. Der Zuschuss wird für einen Zeitraum von maximal drei Jahren begrenzt. Die Höhe bis der Förderung beträgt bis zu 30 % der zuwendungsfähigen Kosten. Bis 2018 stehen insgesamt 300 Mio. Euro für das Programm zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie in der vierten Bekanntmachung (PDF) zur Richtline.

 

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