Altersgerecht Umbauen

modern-office-1044807__180Die KfW-Bankengruppe unterstützt Maßnahmen zur Barrierereduzierung mit Investitionszuschuss im Programm Altersgerecht Umbauen.

Gefördert werden

  • barrierereduzierende Maßnahmen in bestehende Wohngebäude als Einzelmaßnahmen oder zur Erreichung des Standards Altersgerechtes Haus sowie
  • Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz in bestehende Wohngebäude, auch in Kombination mit Maßnahmen zur Barrierereduzierung.

Für alle Fördermaßnahmen steht auch die Kreditvariante Altersgerechter Umbau zur Verfügung.

Antragsberechtigt sind alle natürlichen Personen als
  • Eingentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten sowie Eigentümer  von selbstgenutzten oder vermieteten Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften bei Vorhaben am Sondereigentum,
  • Ersterwerber von neu sanierten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten oder Eigentumswohnungen innerhalb von 12 Monaten nach Bauabnahme und
  • Wohnungseigentümergemeinschaften bei gemeinschaftlichen Vorhaben.

Es muss sich um Maßnahmen an Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen handeln. Die Maßnahmen müssen die technischen Anforderungen erfüllen und sind durch Fachunternehmen durchzuführen. Bei Umbaumaßnahmen zum Standard Altersgerechtes Haus ist die Einbindung eines wirtschaftlich unabhängigen Sachverständigen verpflichtend. Von der Förderung ausgeschlossen sind Beherbergungsbetriebe, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Wochenendhäuser sowie Pflege- und Altenwohnheime, die unter den Anwendungsbereich des Heimgesetzes oder unter entsprechende Vorschriften nach den Heimregelungen der Länder fallen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung beträgt für:

  • Einzelmaßnahmen aus den Förderbereichen zur Barrierereduzierung: 10 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 5000 Euro pro Wohneinheit,
  • den Standard Altersgerechtes Haus: 12,5 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 6.250 Euro pro Wohneinheit sowie für
  • Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz: 10 % der förderfähigen Investitionskosten, maximal 1.500 Euro pro Wohneinheit.

Der Zuschuss muss mindestens 200 Euro betragen.

Seit dem 19. November 2014 können private Eigentümer und Mieter in der Programmvariante Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche in Anspruch nehmen. Darüber hinaus hat die KfW die Zuschüsse für Investitionen in die Barrierereduzierung sowie das Erreichen des Standards „Altersgerechtes Haus“ erhöht. Maßnahmen für den altersgerechten Umbau und den Einbruchschutz sind frei kombinierbar. Für die Einbruchschutzmaßnahmen stellt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit (BMUB) von 2015 bis 2017 jährlich 10 Mio. Euro zur Verfügung. Die Förderung zum Thema „Einbruchschutz“ wird in der Variante Altersgerecht Umbauen – Kredit zum 1. April 2016 umgesetzt und kann auch erst ab 1. April 2016 beantragt werden.

Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermittel ist grundsätzlich möglich. Dabei darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen. Von der Kombination ausgenommen sind die Kreditvariante des Programms Altersgerecht Umbauen – Kredit, die Steuerermäßigungen für Handwerkerleistungen, Förderung für die entsprechende Maßnahmen gemäß Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz (sog. Wohnrister) sowie der Pflegeversicherung.

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Altersgerecht Umbauen

KfW – Zuschussprogramm „Altersgerecht Umbauen“

25.000 Wohneinheiten seit 2009 umgebaut, mehr als 4.000 Wohneinheiten im ersten Quartal 2015

_wsb_208x313_020919_1684_0065_lsmsDie Nachfrage nach dem zum 1. Oktober 2014 wieder eingeführten Investitionszuschuss des Programms „Altersgerecht Umbauen“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit übersteigt die Erwartungen der KfW. Derzeit werden für das Programm fast viermal so viele Anträge gestellt als für das Ende 2011 ausgelaufene Zuschussprogramm. Deutlich mehr als 4.000 Wohneinheiten fördert die KfW im ersten Quartal 2015; insgesamt werden mit der Zuschussförderung knapp 25.000 Wohneinheiten barrierearm umgebaut.

Mit dem Zuschussprogramm werden private Antragsteller angesprochen, die Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren und zur Komfortverbesserung planen und bei denen eine Kreditfinanzierung nicht in Frage kommt: 2/3 der Antragsteller sind älter als 60 Jahre. Zuschussnehmer investieren in den altersgerechten Umbau in niedrigere Volumina als Kreditkunden. Insbesondere kleinere einzelne Maßnahmen unter 10.000 EUR – wie der Umbau des Bades oder der Einbau eines Treppenliftes – werden mit Hilfe der Zuschussvariante finanziert.

Auch beim Förderkredit „Altersgerecht Umbauen“ führten attraktive Signalzinsen von 0,75 % zu einem Nachfrageanstieg von 25 % im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahr. Das Kreditprogramm können Privatpersonen wie auch Wohnungsunternehmen bei ihrer Hausbank beantragen. Es werden damit die gleichen Maßnahmen wie beim Investitionszuschuss gefördert. Der Förderkredit wird dabei in der Regel für umfassende barrierearme Umbauten in mehreren Maßnahmebereichen genutzt. (Quelle: PM. der KfW Bankengruppe vom 31. März 2015)

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Zinssenkung in den Förderprodukten der KfW Bankengruppe

 

ab dem 08.08.2014 gelten in den folgenden Förderprodukten neue Zinskonditionen:

Kreditfinanzierung für Gründer und Mittelstand

  • ERP-Gründerkredit – Start Geld (067)
  • ERP-Gründerkredit – Universell (068)
  • KfW-Unternehmerkredit (037, 047)
  • ERP-Regionalförderprogramm (062, 072)

Finanzierung von Umweltinvestitionen

  • BMUB-Umweltinnovationsprogramm (230)
  • KfW-Umweltprogramm (240, 241)
  • KfW-Energieeffizienzprogramm (242, 243, 244)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien (270, 271, 272, 274, 281, 282)
  • KfW-Programm Erneuerbare Energien – Speicher (275)

Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Investitionen

  • Altersgerecht Umbauen (159)
  • Energieeffizient Bauen (153)
  • Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)
  • KfW-Wohnungseigentumsprogramm (124, 134)

Finanzierung kommunaler Infrastrukturvorhaben – Direktkredit

  • IKK – Energetische Stadtsanierung – Energieeffizient Sanieren (218)
  • IKK – Energetische Stadtsanierung – Quartiersversorgung (201)

Finanzierung kommunaler Infrastrukturvorhaben – Bankdurchgeleitet

  • IKU – Barrierearme Stadt (234)
  • IKU – Energetische Stadtsanierung – Energieeffizient Sanieren (219)
  • IKU – Energetische Stadtsanierung – Quartiersversorgung (202)
  • IKU – Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen (148)
  • IKU – Kommunale Energieversorgung (204)

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