13 Mai

Nachwachsende Rohstoffe

Die Nachhaltige Bioökonomie wird stärker gefördert

10687661504_6c6ed0de0e_zDas Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“  wurde neu ausgerichtet, es bildet die Grundlage für eine Förderung im Bereich der Nachhaltigen Bioökonomie. Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) aufgelegte Programm im Bereich der Nachwachsenden Rohstoffe ist aktuell mit knapp 60 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt unterlegt.

Ziel des überarbeiteten Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ ist die Weiterentwicklung einer nachhaltigen Bioökonomie. Das Bundeministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt Forschungsansätze für zukunftsfähige, international wettbewerbsfähige biobasierte Produkte und Energieträger sowie neue Verfahren und Technologien zu deren Herstellung. Die Projekte sollen nicht nur dem Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz und der Stärkung der Land- und Forstwirtschaft dienen, sondern eine sozialverträgliche Bioökonomie und den Erhalt der Biodiversität fördern. Recycling, Kaskadennutzung und integrierte Nutzungskonzepte wie Bioraffinerien, aber auch Effizienz und Wirtschaftlichkeit werden noch stärker betont.

Konkrete Förderschwerpunkte sind beispielsweise:
  • Nachhaltiges Stoffstrom-Management zur optimalen Versorgung von Produktions- und Verarbeitungsanlagen mit biogenen Ressourcen,
  • Entwicklung von Konzepten für eine nachhaltige Erzeugung und Verwertung nachwachsender Rohstoffe unter besonderer Berücksichtigung der Ressource Wasser,
  • Dezentrale Erzeugung von Wertstoffen in aquatischen Systemen z.B. mit Algen, Cyanobaktrien oder Wasserpflanzen zur Verbreitung der Rohstoffbasis sowie
  • Informationen und gesellschaftlicher Dialog zu Bioökonomie und Nachhaltigkeit.

Das neue Programm zur Förderung, Entwicklung und Demonstration im Bereich Nachwachsende Rohstoffe wurde am 7. Mai veröffentlicht und löst das seit 2008 geltende Förderprogramm mit dem gleichen Namen ab. Bei Fragen helfen wir Ihnen gerne weiter.

>> Politikstrategie Bioökonomie

08 Mai

KMU-Seminar Innovationsprojekte in Horizon 2020

KMU-Seminar: Innovationsprojekte in Gesundheitswirtschaft und Bioökonomie fördern

In einer Veranstaltung am 9. Juni in Stuttgart werden Förderinstrumente von Horizon 2020, des Landes Baden-Württemberg und KIC InnoEnergy vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich an Teilnehmer aus Kleinen und mittleren Unternehmen aus der Gesundheitswirtschaft und der Bioökonomie.

Für die Förderung von Innovationsprojekten in KMU gibt es viele Möglichkeiten auf mehreren Ebenen.

Dieses Seminar zeigt welche Förderinstrumente es für KMU im EU-Programm „Horizin 2020“ gibt. Es wird auch vorgestellt, wie KMU die Innovationsgutscheine des Landes Baden-Württemberg nutzen können. Die Initiative KIC InnoEnergy zeigt wie sie Innovationsvorhaben unterstützen kann und welche Rolle das Biobased Industies Consortium (BIC) spielt. Angesprochen werden die Brachen der Gesundheitswirtschaft und der Bioökonomie. Die Veranstaltung ist kostenlos und die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Veranstaltung beginnt um 13.30 Uhr, das Ende ist für 17.30 Uhr vorgesehen.

Das Seminar wird gemeinsam von der Nationalen Kontaktstelle Lebenswissenschaften, vom KIC InnoEnergy und von der BIOPRO Baden-Württemberg angeboten und durchgeführt.

>> Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier (www).

Über Horizon 2020:

Horizon 2020 stellt das weltweit finanzstärkste Förderprogramm für Forschung und Innovation dar. Über die Laufzeit von sieben Jahren (2014 – 2020) stehen rund 77 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Ziele von Horizont 2020 sind, nachhaltiges Wachstum und zukunftsfähige Arbeitsplätze in Europa zu schaffen. Weiterlesen

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