Energieeffiziente Produktionsprozesse

Energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert Unternehmensinvestitionen in energieeffiziente und klimaschonende Produktionsprozesse mit einem Zuschuss. Gemäß der Förderrichtlinie (PDF: 395 KB) können Unternehmen einen Zuschuss für investive Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung in gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen erhalten. Diese umfassen insbesondere Produktionsprozess- oder Produktionsverfahrensumstellungen auf energieeffiziente Technologien. Der Zuschuss beträgt 20 Prozent der unmittelbar auf den Umweltschutz bezogenen Investitionsmehrkosten.

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KfW – Neues Angebot für Unternehmen

Energieeffizienz in Unternehmen Startschuss für neues KfW – Angebot für Unternehmen.

gears-384744__180Seit dem 1. Juli 2015 gibt es für Unternehmen aller Größenklassen, die in Energieeffizienz investieren wollen, ein erweitertes und verbessertes Förderangebot bei der KfW. Konkret geht es um Neuerungen bei der Finanzierung von Investitionen in energieeffiziente Produktionsanlagen und -prozesse durch besonders zinsgünstige Darlehen aus dem „KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse“. Zur Programmeinführung starten die Zinssätze bei 1 % (Preisklasse A) und richten sich nach dem Grundsatz: Je höher die Effizienzsteigerung, desto günstiger die Kreditkonditionen.

Unternehmen haben außerdem die Möglichkeite, ab sofort die energetische Sanierung und den egergieeffizienten Neubau von gewerblichen Nichtwohngebäuden im „KfW-Enegieeffizienzprogramm . Energieeffizient Bauen und Sanieren“ aus Mitteln des CO2-Gebäudesanierungsprogramms zu finanzieren.

Die KfW setzt hiermit zentrale Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizenz (NAPE) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) um. Die Zinssätze liegen bei 1 % (Preisklasse A) in allen Laufzeitvarianten – zudem erhalten Unternehmen Tilgungszuschüsse von bis zu 17,5 %, wenn sie ihre Gebäude auf das Niveau eines KfW-Effizienzhauses modernisieren oder einzelne Sanierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle oder der Anlagentechnik umsetzten. Auch beim Neubau von Gebäuden mit niedrigem Energiebedarf setzen KfW und BMWi sehr deutliche Investitionsanreize. Gleichzeitig öffnet die KfW das Förderangebot für alle Unternehmensgrößen.

Eine Studie des KfW Research hatte gezeigt, dass sich schnell steigende Energiepreise überproportional negativ auf Unternehmen mit einem hohen Energieanteil auswirken. Dies gilt insbesondere für Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, betont deshalb: ,,Unternehmensinvestitionen in die energetische Gebäudeeffizienz sind ein Schlüssel zu höherer Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmer können damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschuschutz leisten. Zusätzlich tragen die Effizienzmaßnahmen zur Wersteigerung der Immobilie und positiven Außenwahrnehmung des Unternehmens bei“.

Weitere Informationen zum Themenkomplex der Energieeffizienz in Unternehmen finden Sie hier.

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Energieeffiziente Produktionsprozesse

Förderung von energieeffizienten und klimaschonenden Produktionsprozessen
money-549161_1920Änderung der Richtlinie für die Förderung von energieeffizienten und klimaschonenden Produktionsprozessen. Gefördert werden investive Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung in gewerblichen und industrieellen Produktionsprozessen.

 

Gefördert werden insbesondere
  • Produktionsprozesse und Produktionsverfahrensumstellungen auf energieeffiziente Technologien,
  • Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Energie aus Produktionsprozessen bzw. Produktionsanlagen (Abwärmenutzung) innerhalb des Unternehmens (keine Einspeisung in das öffentliche Energienetz) sowie
  • sonstige Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Produktionsprozessen.

Ziel ist es, den Energieverbrauch und die Energiekosten zu senken, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Verbreitung von Effizienztechnologien zu unterstützen bei gleichzeitiger Senkung der Emission von Treibhausgasen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen des produzierenden Gewerbes mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland so wie Contractoren, die für ein antragsberechtigtes Unternehmen im Rahmen eines Contracting-Vertrags eine geförderte Maßnahme durchführen.

Voraussetzungen

Die Maßnahme muss die Energieeffizienz des betrachteten Produktionsprozesses verbessern.

Im einzelnen müssen die Maßnahmen

  • Investitionskosten von mindestens 50.000 EUR. umfassen,
  • spezifische Endenergieeinsparungen von mindestens 5 % erreichen, bei gleichem Produktionsoutput gemessen am Durchschnittsverbrauch der letzten drei Jahre der betrachteten Anlage / des Prozesses und
  • mindestens 100 kg CO2 – Einsparung pro Jahr im Verhältnis zu 100 EUR. Investitionsmehrkosten erzielen.

Die Endenergie- und CO2 – Einsparung sowie die Verbesserung der Energieeffizienz in vor- oder nachgelagerten Produktionsschritten muss durch einen Energieberater nach VDI-Norm 3922 nachgewiesen werden.

Von der Förderung ausgeschlossen sind folgende Maßnahmen:
  • Maßnahmen, deren Durchführung auf einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen Anordnung beruht,
  • der Erwerb gebrauchter Anlagen sowie neuer Anlagen mit überwiegend gebrauchten Anlageteilen,
  • Vorplanung für Projekte,
  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben,
  • Beratungsleistungen (Energieberatung),
  • Einführung und Erweiterung von Energiemanagementsystemen,
  • Eigenleistungen des Antragstellers sowie
  • bereits begonnene Projekte.
Art und Höhe der Förderung

Die Förderung wird als Zuschuss zu den Investitionsmehrkosten gewährt.

Die Höhe der Förderung beträgt bis zu 20 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, je Vorhaben maximal 1,5 Mio. EUR.

Innerhalb von 36 Monaten kann ein Unternehmen Zuwendungen für maximal drei Maßnahmen beantragen. Die Gesamtsumme der Zuwendungen ist dabei auf 1,5 Mio. EUR. begrenzt.

Antragsverfahren

flyer-foederung-energieeffiziente-klimaschonende-produktionsprozesse,property=bild,bereich=bmwi2012,sprache=de,width=164,height=327Die Auswahl der zu fördernden Projekte erfolgt im Rahmen eines Wettbewerbss. Die Anträge können kontinuierlich eingereicht werden. Die Bewertung der Anträge erfolgt zu den vier Stichtagen 31. März, 30. Juni, 30. September und 31. Dezember pro Jahr.

Das BMWi hat den Projektträger Karlsruhe (PTKA) damit beauftragt, das Förderprogramm umzusetzten. Anträge sind vor Beginn der Maßnahme einzreichen. (Quelle: Richtlinier des Bundeministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 7. April 2014, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 17. April 2014).

Klimaschonende Produktionsprozesse auf den Seiten des BMWi.

Förderung von Energiemanagementsystemen.

Förderung von energieeffizienten und klimaschonenden Produktionsprozessen (Flyer).

Stand Januar 2014, PDF:646,3 KB

 

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