KMU-innovativ: Medizintechnik

KMU-innovativ: Medizintechnik

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) will mit dem Fachprogramm KMU-innovativ: Medizintechnik die medizintechnische Forschung und Entwicklung ausbauen. Es soll die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems erhöht sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland ausgebaut werden. Das Fachprogramm Medizintechnik zielt darauf ab, innovative Ansätze aus der Forschung schneller in die Anwendung zu überführen. Die Förderrichtlinie ist Teil des Handlungsfelds Mittelstand und nimmt Bezug zu dem Zehn-Punkte-Programm des BMBF „Vorfahrt Mittelstand“.

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KMU-innovativ: Medizintechnik

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die Förderrichtlinie KMU-innovativ: Medizintechnik vom 7. Januar 2013 geändert.

business-561388__180Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der Definition der Europäischen Kommission. Bei Verbundprojekten sind auch Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen, die einschließlich verbundener oder Partnerunternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten als Mittelständler antragsberechtigt.

Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, können nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Projektaufwand bekommen.

Großunternehmen werden im Rahmen der Bekanntmachung nicht gefördert. Sie können und sollen aber als assoziierte Partner in den Verbund eingegliedert werden, wenn sie ein unverzichtbares Glied der späteren Umsetzungskette am Standort bilden.

Fördervoraussetzungen

Gefördert werden Vorhaben der industriellen Forschung und experimentellen Entwicklung, die gekennzeichnet sind durch ein hohes wissenschaftlich-technisches Risiko.

Die Förderung zielt auf Einzelvorhaben von KMU- oder Verbundprojekte ab, die von KMU und/oder größeren Mittelständlern initiiert und vorwiegend am Standort umgesetzt werden. Förderfähig sind insbesondere

  • Verbundprojekte mehrerer KMU und/oder größerer Mittelständler, die die gemeinschaftliche Verwertungen eines medizintechnischen Systems anstreben,
  • Verbundprojekte, die die Grundlagen für eine spätere Produktentwicklung legen,
  • Verbundprojekte, die die zwischenbetriebliche Wertschöpfungskette möglichst durchgängig abbilden,
  • anspruchsvolle Einzelprojekte von KMU mit Entwicklungs- und Produktionskompetenz auf dem Gebiet der Medizintechnik.

In allen Vorhaben sind Anwender aus der Gesundheitsversorgung entsprechend der Nähe zur klinischen Anwendung aktiv einzubinden. Die Koordination von Verbundprojekten mehrere Partner liegt grundsätzlich bei einem der beteiligten KMU oder größeren Mittelständlern.

Die Verwertung der Ergebnisse muss in erster Linie den beteiligten KMU und den beteiligten größeren Mittelständlern zu gute kommen.

Für die Abwicklung der Fördermaßnahme KMU-innovativ: Medizintechnik hat das BMBF seinen Projektträger Gesundheitswirtschaft, Bereich Medizin das VDI Technologiezentrum GmbH beauftragt.

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