21 Okt

Smart-Grid-Projekte

Das Umweltministerium von Baden-Württemberg fördert Samrt-Grid-Projekte.

_wsb_250x165_010514_0755_0005_lsmsMit knapp 500.000 Euro unterstützt das Umweltministerium von Baden-Württemberg im Rahmen seines Förderprogramms „Demonstrationsprojekte Smart Grids und Speicher Baden-Württemberg“ die ersten zwei Vorhaben in Reutlingen und Albstadt. Beide Vorhaben beschäftigen sich mit dem Aufbau eines virtuellen Kraftwerks und seiner Integration ins Energiesystem.

In Reutlingen (Fördersumme 400.000 Euro) geht es beim Projekt „Virtuelles Kraftwerk Neckar-Alb“ vor allem darum, unter realitätsnahen Bedingungen zu Test- und Forschungszwecken ein funktionsfähiges Virtuelles Kraftwerk aufzubauen. Ziel ist es, übertragbare Erkenntnisse – insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit – für die flächendeckende Einführung solcher und ähnlicher Kraftwerke zu gewinnen.

Im Projekt „mikroVKK“ in Albstadt (Fördersumme knapp 100.000 Euro) soll nachgewiesen werden, dass auch kleine Blockheizkraftwerke trotz ungünstiger Marktbedingungen in ein virtuelles Kraftwerk integriert und dort wirtschaftlich betrieben werden können. Die Ergebnisse sollen auch helfen, den Ausbau kleinerer BHKW Anlagen wieder zu forcieren und damit das hohe Smart-Grids- und Klimaschutzpotenzial insbesondere in der Wohnungswirtschaft zu erschließen.

,,Demonstrationsprojekte Smart Grids und Speicher Baden-Württemberg“

Das Förderprogramm „Demonstrationsprojekte Smart Grids und Speicher Baden-Württemberg hat ein Gesamtvolumen von 10 Millionen Euro bis Ende 2019. Anträge auf Förderung von Projekten können jeweils zu den Stichtagen 15. April und 15. Oktober eines Jahres gestellt werden, letztmals am 15. April 2019.

Ziel des Programms ist es, Unternehmen einen Anreiz zu bieten, sich bei der Entwicklung und dem Einsatz von Smart Grids-Komponenten aktiv zu beteiligen. Gefördert werden Durchführbarkeitsstudien und beispielhafte Projekte, mit denen innovative Technologien, Verfahren und Prozesse im Bereich der Verteilnetze erprobt werden. Sie sollen dazu beitragen, eine Energieversorgung mit hohen anteilen erneuerbarer Energien sicher, zuverlässig und wirtschaftlich zu gestalten.

10 Apr

Smart Grids und Speicher – Baden-Württemberg

Rund zehn Millionen Euro für ein neues Förderprogramm im Bereich Samrt Grids und Speicher

Förderung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft von Demonstationsprojekten „Smart Grids und Speicher Baden-Württemberg“

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Zum Start des Förderprogrammes ,,Demonstrationsprojekte Smart Grids und Speicher“ erklärte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller: ,,Wir fördern Projekte, die dazu beitragen, dass unsere Energieversorgung beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien nicht nur umweltverträglich, sondern auch sicher und wirtschaftlich ist.“

Ziel des Förderprogramms ist die Förderung von Durchführbarkeitsstudien und beispielhafter Projekte, mit denen innovative Technologien, Verfahren und Prozesse insbesondere auf Ebene der lokalen und regionalen Verteilnetze zum Einsatz gebracht werden, die einen wesentlichen Beitrag leisten, eine Energieversorgung mit hohen Anteilen erneuerbarer Energien sicher, zuverlässig und wirtschaftlich zu gestalten. Durch die Demonstration der technischen Machbarkeit und der sozioökonomischen Vertretbarkeit innovativer Technologien, Verfahren oder Prozesse soll ein wichtiger Beitrag zur Etablierung von Smart Grids in Baden-Württemberg geleistet werden. Ein wesentliches Ziel des Programms ist es, einen Anreiz zur Anwendung entsprechender Lösungen in der Fläche zu schaffen. Daher sollen bevorzugt Studien oder Modellprojekte gefördert werden, die  inhaltlich und methodisch leicht auf ähnliche Situationen adaptiert werden können.

Die Förderung ist beschänkt auf Projekte, die vorwiegend im Zusammenhang mit der Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien stehen. Bei der Verwendung des Stroms sind Maßnahmen zur Vernetzung der Energieträger Strom, Wärme und Gas ausdrücklich Bestandteil des Förderprogramms.

Maßnahmen, um die Energieeffizienz zu steigern, werden durch das Programm nicht gefördert. Es können nur Projekte gefördert werden, die in Baden-Württemberg umgesetzt werden beziehungsweise ihre Wirkung oder ihren Nutzen dort entfalten.

Termine für die Einreichung von Anträgen:

Freitag , 15. Mai 2015 und Donnerstag 15. Oktober 2015.

Das Programm richtet sich an:
  • Städte, Gemeinden, Stadt- und Landkreist, Gemeindeverbände und Zweckverbände, sonstige Anstalten und Körperschaften des öffentlichen Rechts, sowie Eigengesellschaften kommunaler Gebietskörperschaften,
  • Hochschulen und außeruniversitären Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen,
  • Unternehmen sowie sonstigen natürliche und juristische Personen des privaten Rechts, Kleine und mittlere Unternehmen werden bevorzugt gefördert. Es kommt die KMU-Definition gemäß Verordnung (EU) Nr. 651/2014 Anhang 1 zur Anwendung.

Zuwendungsberechtigt sind auch Institutionen oder Unternehmen, die ihren Sitz auserhalb von Baden-Württemberg haben. Die Antragsteller müssen die zur erfolgreichen Bearbeitung der im Projekt beschriebenen Aufgaben notwendige Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung des Vorhabens besitzen. Forschungseinrichtungen, die von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur für Aufgaben auserhalb der Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Eine gemeinsame Antragstellung durch mehrere Antragsteller (Konsortium) ist zulässig. Einer der Teilnehmer des Konsortiums (im Folgenden „Koordinator“) ist für die Koordination des Konsortiums verantwortlich.

Information zur Bwerbung:

Dem Förderverfahren geht ein Teilnahmewettbewerb mit Auswahlverfahren voraus. Die Anträge sind vor Beginn des Verfahrens mit den zur Beurteilung erforderlichen Angaben und Unterlagen zweifach in schriftlicher Form und zusätzlich per E-Mail  einzureichen.

Hier finden Sie die entsprechende Verwaltungsvorschrift. Formblätter für die Antragstellung finden Sie hier.

Ansprechpartner und Projektträger.

Karlsruher Institut für Technologie

 

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