ERP-Venture Capital-Fondsinvestments

Die KfW stärkt den deutschen Technologiestandort mit neuem Wagniskapital Produkt

money-549161_1920Gemeinsam mit dem Bundesministerium  für Wirtschaft und Energie (BMWi) verbessert die KfW mit dem Förderinstrument ERP-Venture Capital-Fondsinvestment die Förderung von technologieorientierten Start-ups und jungen innovativen Unternehmen. Die KfW beteiligt sich an ausgewählten Wagniskapital Fonds (Venture Capital-Fonds) in Deutschland und Europa. Diese Fonds beteiligen sich direkt an jungen wachstumsorientierten Technologieunternehmen und stärken damit das Eigenkapital der Unternehmen. Mit dem neuen Förderinstrument möchte die KfW dazu beitragen, die Angebotslücke bei Anschlussfinanzierungen in der Wachstumsphase zu schließen.

Mit dem ERP-Venture Capital-Fondsinvestment werden in den nächsten fünf Jahren Investitionen bis zu 400 Mio. EUR realisiert. Damit hebelt die KfW ein Fondsvolumen von rund 2 Mrd. EUR für den Venture-Capital Markt. Diese Investitionen stellen einen erheblichen Impuls zur Verbesserung des Wagniskapitalangebots für technologieorientierte Start-ups in Deutschland dar. Damit wird die finanzielle Basis für zukunftsweisende technologische Lösungen in Deutschland gestärkt.

Die KfW kann mit diesem neuen Produkt bei etablierten Fonds, als auch bei First Time Teams, d.h. neu gegründete Fondsgesellschaften und auch im Rahmen von First Closings engagierten, einen wichtigen Impuls zur Gewinnung weiterer in- und ausländischer institutioneller Investoren leisten. Es ist geplant, dass die KfW die Gewinnung von privaten Investoren von VC-Fonds auch als Anker Investor unterstützt.

Neben Brachen wie e-commerce und IT, die derzeit eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit genießen, hat die KfW als Förderbank auch Fonds mit Fokus auf Biotech, Life Science, MedTech oder Cleantech im Blick. Alles Branchen, von denen nachhaltige Wirkungen für den Technologiestandort Deutschland ausgehen.

Mit ihrem ersten Investment beteiligt sich die KfW an dem 3. Fonds (FCF III) der Life Science Venture Capital-Gesellschaft Forbion Capital Partners mit Sitz in den Niederlanden und Büro in München. Der Investitionsfokus von Forbion Capital Partners mit derzeit rd. 540 Mio. EUR unter Management liegt ausschließlich auf VC Investments im Life-Science Bereich (Pharma und Unternehmen aus dem Medtec-/Diagnostiksegment) vornehmlich in Europa. (Quelle: PM der KfW Bankengruppe vom 19. Mai 2015).

>> Mehr Informationen finden Sie bei der KfW Bankengruppe.

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Round Table Mittelstand

Staatssekretär Machnig eröffnet Round Table Mittelstand

people-network-10032685Matthias Machnig, Staatssektretär im Bundeministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), begrüßte am 22. April 2015 im Bundesministerium Experten des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn, Wissenschaftler (innen) weiterer Forschungsinstitute sowie Vertreter (innen) von Mittelstandverbänden und der KfW-Bank zu einer Diskussion über die zeitgemäße Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für den Mittelstand.

Die Expertenrunde identifizierte wesentliche Handlungsansätze beispielsweise im Hinblick auf Industrie 4.0, auf die Stärkung der Investitions- und Innovationsbereitschaft sowie auf den demografischen Wandel. Dabei müsse allerdings auch auf die Ansprache der jeweiligen Zielgruppe geachtet werden:

,,Die mittelständische Wirtschaft in Deutschland ist breit aufgestellt: Industrieunternehmen, Handwerksbetriebe, Selbständige, Dienstleister und internet-bassierte Start-ups zählen ebenso dazu wie Familienunternehmen. Solo Selbständige und Start-ups nehmen das Angebot wirtschaftpolitischer Maßnahmen anders wahr als beispielsweise große Familienunternehmen“,

erläuterte die Präsidentin des IfM Bonn Prof. Dr. Friederike Welter, die zugleich einen Lehrstuhl an der Universität Siegen innehat.

Auch Staatssekretät Machnig sieht den Mittelstand in Deutschland vor großen Herausforderungen:

,,Wir müssen die enormen Potentiale der Industrie 4.0 für den Wirtschaftsstandort Deutschland nutzen. In Deutschland hängen rund 15 Millionen Arbeitsplätze direkt und indirekt von der produzierenden Wirtschaft ab. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bieten intelligente, digitale Produktionsverfahren große Chancen.“

Auch hinsichtlich der abnehmenden Gründungsdynamik bei innovativen Hightech-Gründungen sieht Staatssekretär Machnig Handlungsbedarf:

,,Wir brauchen dringend eine international wettbewerbsfähige Wachstums- und Innovationsfinanzierung, damit Start-ups in Deutschlan ein attraktives Investitionsklima vorfinden.“

Das Bundeswirtschaftministerium setzt sich derzeit intensiv für Verbesserungen auf den Märkten für Wagniskapital ein.

Der Round Table Mittelstand war im November 2014 vom IfM Bonn neu aufgelegt worden, um den Dialog zwischen Mittelstandsforschung, der mittelständischen Wirtschaft und der Mittelstandspolitik zu fördern. Ziel ist es, aktuelle Forschungsergebnisse auszutauschen und daraus Handlungsempfehlungen für den Mittelstand abzuleiten. (Quelle: PM. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 22.04.2015)

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Rückenwind für innovative Gründer

Rückenwind für innovative Gründer – Schleusen auf für privates Wagniskapital!

Die Zahl der Menschen, die ihr eigener Chef werden möchten, ist hierzulande auf einen neuer Tiefstand gesunken. Immerhin sind unter den Gründungsinteresierten inzwischen mehr Pioniere mit innovativen Ideen als „Notgründer“, deren Alternative die Arbeitslosigkeit wäre. Dennoch ist der Weg zu einer gesellschaftlichen Kultur der Selbständigkeit noch weit. Um die Entwicklung zu beschleunigen, gilt es aus Sicht des DIHK, mehr Wagniskapital zu aktivieren, die Willkommenskultur für Fachkräfte zu verbesser ond One-Stop-Shops für Gründer einzurichten. [mehr]

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