28 Jan

Förderung von Mini-KWK-Anlagen

Klimaschutzinitiative – Mini – KWK – Anlagen
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) fördert im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative die Neuerrichtung von Mini-KWK-Anlagen im Leistungsbereich bis einschließlich 20 kW in Bestandsbauten.

_wsb_250x165_010514_0755_0005_lsmsZiel ist es, einen Beitrag zu den nationalen Klimaschutzzielen durch den verstärkten Einsatz hocheffizienter KWK – Anlagen bis 20 kW und einen zusätzlichen Anreiz für die Marktentwicklung zu leisten.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Angehörige der Freien Berufe, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß KMU-Definition der EU, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Zweckverbände und gemeinnützige Investoren.

Große Energiedienstleistungsunternehmen sind antragsberechtige, wenn sie den Antrag für eine Anlage im Auftrag eines der vorab genannten Antragsberechtigten stellen, für den sie als Energiedienstleistungsunternehmen (Contractor) auftreten.

Der Antragsteller muss Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks sein, auf dem die Anlage errichtet werden soll, oder ein von diesem beauftragte Contractor.

Die Anlage muss im Leistungsbereich 20 kW liegen, über einen Wartungsvertrag betreut werden und eine Messeinrichtung zur Erfassung der Stromerzeugung im KWK-Prozess besitzen.

Die technischen Anforderungen der jeweils gültigen TA-Luft sind einzuhalten bzw. zu übertreffen.

Mit dem Vorhaben darf noch nicht begonnen worden sein.

Hersteller von förderfähigen Anlagen, der Bund, die Bundesländer sowie deren Einrichtungen, Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist, sowie Eigenbauanlagen, Prototypen und gebrauchte Anlagen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses. Die Höhe der Förderung ist abhängig von der elektrischen Leistung der Anlage. (Quelle: Richtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 15. Dezember 2014, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 29. Dezember 2014, B5; Informationen des BAFA, Stand Januar 205).

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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13 Nov

Energieberatung im Mittelstand noch attraktiver

Förderprogramm „Energieberatung im Mittelstand“ attraktiver für Unternehmen

Förderart: Zuschuss

am 12. November 2014 wurde die neue Richtlinie für das Programm „Energieberatung im Mittelstand“, die am 1. Januar 2015 in Kraft tritt, im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die unabhängige Beratung hilft Informationsdefizite abzubauen, Energiesparpotenziale im eigenen Unternehmen zu erkennen und damit Energieeinsparungen zu realisieren.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel: „Wir wollen Unternehmen noch umfassender als bisher in die Lage versetzen, durch Investitionen in Energieeffizienz Energiekosten zu sparen. Die neue Richtlinie setzt größere Anreize für eine qualifizierte Beratung und für fachmännische Hilfe bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Höhere Zuschüsse sollen die Anzahl der durchgeführten Energieberatungen erhöhen und vor allem die Investitionen in effiziente Technologien in KMU weiter voranbringen.“

Die neue Richtlinie hebt den Zuschusshöchstbetrag für die Energieberatungen auf 8.000 Euro an. Erstmals kann auch eine Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen durch den Energieberater und ein Konzept zur Nutzung von Abwärme gefördert werden. Kleine Unternehmen mit weniger als 10.000 Euro Energiekosten erhalten ein gefördertes Beratungsangebot mit einem Höchstbetrag von 800 Euro.

Um einen höheren Beratungsstandard sicherzustellen, werden zukünftig nur noch Energieberatungen gefördert, die den Anforderungen an „Audits“ nach der EU-Energieeffizienzrichtlinie entsprechen. Die Durchführung wird künftig nicht mehr bei der KfW, sondern beim BAFA liegen, wo online ein Antrag gestellt werden kann.

In den Jahren 2008 – 2013 wurden im Rahmen des Programms „Energieberatung im Mittelstand“ bereits etwa 17.000 Unternehmen beraten. Aus der Beratung induzierte Investitionen belaufen sich auf 0,7 bis 1,4 Milliarden Euro und haben zu Energieeinsparungen von 1,5 bis 2,7 TWh geführt. Jeder Euro öffentliche Ausgaben führt zu 16 bis 29 Euro privater Investitionen. (Quelle. PM. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 12.11.2014).

Weitere Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle 2 Wochen erscheinenden Newsletter „Energiewende direkt“.

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